„Eine Krankheit die geheilt werden muss, ist die fruchtlose Besessenheit sich immer wieder mit anderen vergleichen zu wollen. Der einzige nützliche Vergleich ist das Maß des persönlichen Fortschritts: Wie gut war ich vor einem Monat, und wie gut bin ich heute? Da wir ausschließlich für unseren Fortschritt verantwortlich sind, nicht jedoch für Beigaben der Natur oder des Schicksals, sind Vergleiche mit anderen Leuten Unsinn.“ (Thomas Preston)
Gerade wir dürfen uns nur an unseren Leistungen messen, mit einem Altersdurchschnitt von ca. 24 Jahren, treten wir als eines der jüngsten Teams im Feld an. Das hat natürlich Folgen. Uns fehlen die Grauen Weisen, mit ihrer Spielerfahrung, Geduld und ihrem Weitblick. Bis auf Karim und Michael, der verletzt ist, haben wir keine Felsen, die den jungen Spielern auf den Weg helfen und im Sturm und Chaos die Ruhe bewahren.
Und trotzdem haben wir eine aussichtsreiche Mannschaftskonstitution. Richtig gebündelt und geleitet können wir große Vorteile aus dieser jungen Energie und Unverbrauchtheit ziehen. Dieses Team ist physisch jünger und so belastbarer. Eine gewisse Naivität kann uns helfen Situationen anders zu sehen und Probleme neu zu lösen. Nicht zuletzt wollen wir die jugendliche Kreativität nutzen, um unser Spiel zu verbessern.
Nun ist es bei einem Basketballteam nicht anders, als bei einem jungen Stier, der sich die Hörner abstoßen muss. Es bedarf Zeit und Geduld ihn zu zähmen, zu formen und ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Vielleicht haben wir diese Zeit manchmal nicht und doch werden die Früchte, die wir ernten größer sein, wenn wir sie uns trotzdem nehmen. Denn wir müssen für unseren Weg und den der Spieler langfristig denken.
In diesem Sinne, vielen Dank an alle „Toreros“!
…dieser Weg wird steinig und schwer…
Lars Masell
Vorab, Hut ab und ein herzliches Dankeschön an unsere drei Profimotivatoren und treue Begleiter, die bei jedem einzelnen Auswärtsspiel, und sei das Ziel noch so entlegen, vollste Unterstützung leisteten. Ebenso möchte ich im Namen des Teams vollsten Respekt und Dank an die fleißigen, emsig arbeitenden Plakatkünstler aussprechen, die selbst nach der Geisterstunde am Werkeln waren.






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